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29. Mai: Tag der Büroklammer (National Paperclip Day)

Ein Klassiker im Büro ist für das Zusammenhalten von Papier - die Büroklammer. Dieses gebogene Stück Draht erleichtert seit über 100 Jahren die Arbeit, so simpel wie clever.

Seit Jahren ist bekannterweise papierarmes Arbeiten angesagt, alles wird zunehmend digital verwaltet. Ist das etwa das „Aus“ für diesen Klassiker? Wir behaupten: mitnichten.

Die Büroklammer ist vielseitig einsetzbar, nicht nur als Papier-Clip, sondern auch als Lesezeichen, Nagelreiniger, als eine Art Kabelbinder-Ersatz oder aufgebogen als dünner Draht = multifunktional einsetzbar.

Büroklammern gibt es

  • verkupfert, verzinkt, verkupfert und ummantelt mit Kunststoff
  • in vielen unterschiedliche Größen, von 2,5 cm bis zu 10 cm Länge als gewellte Aktenklammer
  • in verschiedenen Formen rund oder dreieckig, und vielen unterschiedlichen Farben

Mittlerweile gibt es den Papier-Clip auch als kleine flache attraktive Werbefläche, beidseitig bedruckbar aus Federstahl.

Tipp: Nicht zu viele Büroklammern verwenden, da sie bei unsachgemäßer Verwendung verhaken könnten. Lieber die Klammern eine Nummer größer verwenden, da deren Handhabung wesentlich einfacher ist.

Die Büroklammer, wie wir sie heute kennen, entwickelt 1919 der österreichische Fabrikant Heinrich Sachs.
Bereits seit 1890 wird in England eine „Klammer zum Zusammenhalten von Papier“ hergestellt und Vorläufer-Modelle existieren in den USA. Die Heftklammer des Norwegers Johan Vaaler wird 1899 in Deutschland als Patent angemeldet, doch nicht vermarktet.


Kontakt:
Marianne Riecke
Beraterin Hauswirtschaft, Weiterbildung, LandFrauenkreisverbände
Telefon: 0511 4005-2263
Telefax: 0511 4005-2213
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Stand: 26.05.2021