Durch den Anbau von Zwischenfrüchten werden vielfältige Ziele verfolgt: Erosions- und Grundwasserschutz, Unkrautunterdrückung und phytosanitäre Wirkungen sind einige davon. Vorausgesetzt, die Bestände entwickeln sich gut. Die momentan geltenden rechtlichen Vorgaben lassen mehr Spielraum beim Anbau von Zwischenfrüchten zu als zu Greeningzeiten.
Dichter Ölrettich-Wicke-BestandAnnette HoffmannWo es die Fruchtfolge erfordert, können Senf oder Ölrettich ohne Mischungspartner angebaut und außerhalb roter Gebiete mit mineralischem Stickstoff versorgt werden (mehr Infos zu den düngerechtlichen Vorgaben finden Sie hier). Bereits im Artikel „Zwischenfrüchte sicher etablieren“ konnten Sie lesen, wie durch gezieltes Strohmanagement und entsprechende Aussaatvorbereitungen die Entwicklung des Zwischenfruchtbestandes unterstützt und durch vorzeitigen Umbruch die Stickstoff-Nachlieferung zur Folgefrucht gefördert werden kann. Wie ein Zwischenfruchtanbau auch ohne Stickstoffdüngung erfolgreich gestaltet werden kann, wird im beigefügten Artikel dargestellt.
Zwischenfruchtanbau 2025 - Artenwahl und Nährstoffversorgung
Die Getreideernte hat regional bereits begonnen – höchste Zeit, sich um den Zwischenfruchtanbau zu kümmern. Lesen Sie in diesem Artikel Informationen über die aktuellen Rahmenbedingungen zum Zwischenfruchtanbau und was es bei der…
Zwischenfruchtanbau 2025 - Vorbereitung und Aussaat
Mit dem Wegfall von Greening und Bracheverpflichtung stellt sich außerhalb von roten Gebieten in vielen Betrieben die Frage, in welchem Umfang Zwischenfrüchte angebaut werden sollen und welche Anbaustrategie den größten Nutzen …
Stickstoffnachlieferung von Zwischenfrüchten im Blick behalten
Zwischenfruchtanbau ist ein wichtiges Element in Fruchtfolgen, mit vielseitigen Auswirkungen auf das Anbausystem. Vor Winter leisten Zwischenfrüchte einen erheblichen Beitrag zum Grundwasserschutz, weil sie Stickstoff aufnehmen und nur geringe …
Separation von Wirtschaftsdüngern – Die unterschiedlichen Phasen sinnvoll nutzen!
Die Separation von Wirtschaftsdüngern stellt ein relativ einfaches Verfahren dar, um die verbesserten Düngeeigenschaften der abseparierten Dünngülle innerbetrieblich zu nutzen. Viele Betriebe setzen diese Technik ein, um die …
Die Beifuß-Ambrosie ist von Nordamerika aus unbeabsichtigt nach Europa gebracht worden. In den letzten Jahren hat sie sich in diversen südeuropäischen Ländern ausgebreitet und ist auch in Deutschland über Bayern und Baden-W&…
Giftpflanzen im Grünland – sicheres Erkennen und intensive Bekämpfung
Tödliche Fälle von Weidevergiftungen nehmen gleichermaßen bei Rindern, Schafen, Ziegen und Pferden zu. Dafür verantwortliche Giftpflanzen sind in Deutschland heimisch oder haben sich seit vielen Jahren etabliert. Mehr als 50 …
Gesunde und vitale Pferde erfreuen sich an regelmäßigem Weidegang. Damit dies gewährleistet werden kann, ist es wichtig das Grünland optimal zu pflegen und in einem guten Zustand zu erhalten. Das ermöglicht …
Wir laden Sie herzlich ein, am 02. Dezember 2025, im Rechenzentrum Uni Göttingen, Burckhardtweg 4, 37077 Göttingen, an der diesjährigen Beraterhochschultagung teilzunehmen.
Die Tagung widmet sich den aktuellen Herausforderungen und …
Webseminar: Sachkundefortbildung im Pflanzenschutz 2026 - Bremervörde 09:00 Uhr
10.02.2026
Als zusätzliche Möglichkeit der Sachkundefortbildung bieten wir Ihnen diese Online-Veranstaltung an. Im Webseminar informieren wir über aktuelle Fragen im Pflanzenschutz und Düngung und geben Ihnen …
Ausgangslage
Weltbevölkerungswachstum, Ressourcenverknappung und schwieriger werdende klimatische Bedingungen machen es erforderlich, noch mehr Nahrung zu produzieren. Laut Prognosen muss die landwirtschaftliche Erzeugung mind. um 50% erhö…
Ausgangslage
Die durch den Klimawandel zunehmend negative klimatische Wasserbilanz in der Vegetationsperiode führt zu einem erhöhten Bedarf an Wasser für die Feldberegnung. Gleichzeitig erfordert die zunehmende Nutzungskonkurrenz um …
Ausgangslage
ADAM ist ein 42-monatiges transdisziplinäres Forschungs- und Umsetzungsprojekt zur Steigerung der Biodiversität im Intensivgrünland. Es sind Partner aus der Wissenschaft (Bewilligungsempfänger Universität Gö…
Ausgangslage
In Deutschland gibt es regionale Unterschiede beim landwirtschaftlichen Nährstoffanfall. So gibt es beispielsweise in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Landkreise mit starkem Nährstoffüberschuss, aber auch …
Ausgangslage
Ammoniak (NH3) ist ein Luftschadstoff, der vor allem bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung und bei der Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern freigesetzt wird. Die Minderung der NH3-Emissionen ist international …
Ausgangslage
Die Niederschläge in der östlichen Lüneburger Heide sind deutlich niedriger als im übrigen Niedersachsen. Der eigentliche Wasserbedarf der landwirtschaftlichen Kulturen liegt dann oftmals sogar noch über …