Verstärkt Flächen der öffentlichen Hand für mehr Artenvielfalt zu gestalten und nutzbar zu machen, ist auch erklärtes Ziel der Vereinbarung NIedersächsischer Weg. Die Landwirtschaftskammer gestaltet hier aktiv mit.
Am Standort der Bezirksstelle Oldenburg-Nord in Wehnen gibt es seit 2024 eine neue Blühfläche (ca. 36 qm) u.a. mit Arten aus der Mischung „Veitshöchheimer Bienenweide“. Aufgrund der mageren Bodenverhältnisse mit Ruderalcharakter, konnten sich weitere Arten etablieren (u.a. Beifuß, Johanniskraut), die zuvor durch den Scherrasen unterdrückt worden sind. Bis heute wurden zwischen 30 und 40 Blühpflanzen auf der kleinen Fläche gezählt. Auch die Insektenwelt freut sich
Das blühende Beet an der Bezirksstelle Braunschweig geht nun schon ins 7. Jahr und hat sich zu einem wahren Insektenmagnet entwickelt. Daneben lockt die kleine Blühecke neben der Zufahrt mit ihrem Blütenangebot zahlreiche Insekten an.
Beide Bereiche werden einmal jährlich im April gemäht und der Aufwuchs wird abgetragen. Grasbüschel wurden von Hand entfernt. Diese Pflege zahlt sich aus: Die Flächen sind kaum vergrast und bieten Jahr für Jahr einen dichten Blütenteppich für die heimische Insektenwelt.
Am Standort Hannover-Ahlem wurden einige Grünflächen neben den Parkplätzen mit artenreichen Blühmischungen aufgewertet. Um diese über das Jahr hinweg attraktiv für die Insekten zu halten, werden diese Bereiche nicht gemäht, sondern können ungestört zur Blüte kommen.
Auch an den Versuchsstandorten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen blüht es seit einiger Zeit. So wurde an der Versuchsstation Hamerstorf im Zusammenhang mit dem Bau des dortigen Rainshelters ein Blühstreifen angelegt, der sich in den letzten Jahren gut entwickeln konnte. An der Versuchsstation Poppenburg wurden im Rahmen einer Demoanlage zu Begrünungsmischungen verschiedene Blühmischungen ausgesät, um diese über mehrere Jahre beobachten zu können. Weiterhin gibt es dort seit dem großen LWK Feldtag 2023 eine BeetleBank, die in unmittelbarer Nähe zum Blühangebot etabliert worden ist.














