Mitarbeiter der Staatlichen Moorverwaltung absolvieren in Meppen Sachkundenachweis bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Daher haben sich zehn Mitarbeiter der Außenarbeitsstellen der Staatlichen Moorverwaltung, die Maßnahmen zur Wiedervernässung umsetzen, bereit erklärt, die Anstrengungen für einen wirksamen Hochwasserschutz der landeseigenen aber auch angrenzender Flächen zu unterstützen. Vor wenigen Tagen trafen sich in Meppen-Versen die Fachleute der Staatlichen Moorverwaltung aus den Außenarbeitsstellen Aschendorf, Vechta, Meppen-Versen und Wiesmoor, um bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) die Sachkundeunterweisung und -prüfung zur Bisambekämpfung abzulegen.
Lebensweise und Fangmittel auf dem Lehrplan
Zusammenarbeit mit der LWK wird fortgesetzt
Die anschließende Prüfung bestanden alle Teilnehmer. Damit sind die Voraussetzung geschaffen, in den Moorgebieten, welche durch die Moorverwaltung gemanagt werden, zielgerichtet die Bisampopulation einzudämmen. Die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer wird fortgesetzt. So wird LWK-Jägerin Rademacher die Mitarbeiter bei der Erkundung der Moorgebiete und beim Betrieb der Fallen weiterhin tatkräftig unterstützen und beraten.
Zerstörerische Wühltätigkeit
Die auf der EU-Liste zu invasiven Arten gelistete Spezies Bisam verursacht durch ihre Wühltätigkeit an Deichen, Dämmen und Ufern erhebliche Schäden an der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur. Dadurch können Dämme bei Hochwasser brechen und Geländebereiche in der Nähe von Gewässern absacken. Die staatliche Moorverwaltung Weser-Ems betreut derzeit rund 18.500 Hektar Fläche, hauptsächlich im Bereich Weser-Ems.
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