Webcode: 01034244

Afrikanische Schweinepest: Fragen und Antworten

In Osteuropa ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter auf dem Vormarsch. Seit September 2018 werden auch in Belgien immer mehr tote Wildschweine positiv auf das ASP-Virus getestet. Lesen Sie in unseren Fragen und Antworten, was ASP ist, wie diese Krankheit übertragen wird, wie die Vorbeugung funktioniert, was bei einem Ausbruch in Deutschland passieren und was dies für Landwirte, Handel und Verbraucher bedeuten könnte.

Oldenburg - Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt und insoweit weder für andere Tierarten noch den Menschen eine Gefahr darstellt. Dennoch hätte ein Ausbreitung von ASP in Deutschland massive Folgen: Beim Ausbruch in Hausschweinebeständen müssten alle Schweine der betroffenen Bestände getötet und in Tierkörperbeseitigungsanlagen unschädlich beseitigt werden.

In unseren Fragen und Antworten (siehe unten im Anhang als .pdf-Dokument) erklären wir, wie die Viruserkrankung übertragen wird, wie sie bei infizierten Tieren verläuft, welche Vorsichtsmaßnahmen nun besonders wichtig sind, was im Falle eines ASP-Ausbruchs in Deutschland geschehen würde und was ein Befall von Wild- und Hausschweinen mit ASP für Landwirte, Handel und Verbraucher bedeuten würde.

Die Fachleute für Tierhaltung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sind beteiligt an Arbeitsgruppen, die Krisenpläne für den Fall des Ausbruchs der ASP in Deutschland erarbeiten. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) dokumentiert den aktuellen Stand der Krisenpläne. Die aktuelle geografische Verbreitung der ASP dokumentiert das Friedrich-Loeffler-Institut.

Bisher gibt es keinen ASP-Infektionsfall in der Bundesrepublik. Damit dies möglichst so bleibt, haben unter anderem auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das niedersächsische Landwirtschaftsministerium sowie die Schweinehalter Hinweise zur Vorbeugung herausgegeben.

Bricht die Afrikanische Schweinepest in Deutschland aus, legen in der Regel die Veterinärbehörden der betroffenen Landkreise gefährdete Bezirke und Pufferzonen fest, in denen zum Beispiel Verbote und Einschränkungen für den Transport von Schweinen und Schweinefleischprodukten gelten.


Nutzungserlaubnis für Pressemitteilungen


 


Kontakt:
Wolfgang Ehrecke
Pressereferent, Redaktion Onlinemedien
Telefon: 0441 801-172
Telefax: 0441 801-174
E-Mail:


Stand: 13.01.2020