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Nachhaltige Schweinefütterung: Nebenprodukte füttern

Webcode: 01044598
Stand: 15.08.2025

Im Jahr 2050 müssen voraussichtlich 10 Mrd. Menschen ernährt werden. Da die landwirtschaftliche Fläche kaum noch zunimmt, muss die Lebensmittelproduktion effizienter werden. Die Tierernährung kann dazu beitragen, die Erzeugung von Nahrungsmitteln wie beispielweise Fleisch zu verbessern. In diesem Zusammenhang werden jedoch Futtermittel, die auch für die menschliche Ernährung geeignet sind, zunehmend kritisch gesehen. Deshalb geht es bei der Veredelung von pflanzlichen Futtermitteln zu hochwertigen Lebensmitteln tierischer Herkunft auch um Nahrungsmittelkonkurrenz. Dabei darf nicht vergessen werden, dass z.B. beim Getreideanbau Nebenprodukte anfallen, die für die Humanernährung ungeeignet sind. Zudem ist die Verwertung von Nebenerzeugnissen aus der Lebensmittelherstellung, z.B. Rapsextraktionsschrot, schon lange landwirtschaftliche Praxis. Denn Tiere sind in der Lage, diese Biomasse zu verwerten. Aufgrund der Konkurrenz zwischen Lebens- und Futtermitteln wird verstärkt der Ansatz diskutiert, pflanzliche Produkte, die der Mensch direkt verzehren kann, möglichst wenig in der Tierernährung einzusetzen. Die Folge ist, dass mehr faserreiche Komponenten verfüttert werden, was sich auch auf die Effizienz der Verwertung auswirkt. Die LWK Niedersachsen überprüfte in einem Fütterungsversuch, wie Rationen mit geringerer Nahrungsmittelkonkurrenz die Leistung und Wirtschaftlichkeit von Mastschweinen beeinflussen.

Den kompletten Versuchsbericht finden Sie im Downloadbereich.