Wir bieten Lösungen - regional & praxisnah!

Händehygiene im Fokus

Webcode: 01045486

Ob Hofcafé, Direktvermarktung oder Gastronomie auf dem Bauernhof – wo Lebensmittel verarbeitet werden, ist Hygiene unverzichtbar. Den größten Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit haben dabei oft die kleinsten Details: saubere Hände.

Eine Person wäscht sich die Hände mit Seife unter fließendem Wasser in einem Waschbecken.
Hände waschenthisispatrice / pixabay
Hände als häufigster Übertragungsweg
Hände kommen im Arbeitsalltag ständig mit Lebensmitteln, Geräten, Oberflächen und Verpackungen in Kontakt. Ohne konsequente Hygienemaßnahmen können dabei schnell Mikroorganismen übertragen werden – insbesondere beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten oder beim Umgang mit rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln.

Tatsächlich ist konsequentes Händewaschen die wirksamste und zugleich einfachste Maßnahme, um Risiken zu minimieren. Wichtig ist das gründliche Reinigen der Hände insbesondere:

  • vor Arbeitsbeginn
  • nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln
  • nach Reinigungsarbeiten
  • nach dem Griff ins Gesicht oder ans Smartphone
  • nach dem Toilettengang
  • beim Wechsel zwischen Arbeitsbereichen

 

Einweghandschuhe: mitunter sinnvoll, aber kein Ersatz
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass Einweghandschuhe automatisch für mehr Hygiene sorgen. Tatsächlich können sie – falsch eingesetzt – selbst zur Keimquelle werden. Werden Handschuhe nicht regelmäßig gewechselt oder mit ungewaschenen Händen angezogen, übertragen sie Mikroorganismen genauso wie bloße Hände.

Somit können Handschuhe eine Ergänzung, aber kein Ersatz für die Händehygiene sein.

Bei folgenden Tätigkeiten kann das Tragen von Einweghandschuhe sinnvoll sein:

  • bei der Zubereitung und Ausgabe von verzehrfertigen Speisen, wenn kein weiterer Erhitzungsschritt erfolgt (z. B. belegte Brötchen, Salate, Kuchen)
  • im Umgang mit besonders empfindlichen Lebensmitteln, etwa bei Allergenen oder bei der Ausgabe von Fleisch oder Aufschnitt an der Bedientheke.
  • bei sichtbaren Hautverletzungen oder Pflastern an den Händen.
  • bei Reinigungsarbeiten

Aber auch hier gilt: Hände müssen vor dem Anziehen und nach dem Ausziehen gründlich gewaschen werden.

 

Richtig Händewaschen – einfach umgesetzt
Für eine effektive Reinigung der Hände sollten diese mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Wasser und Seife gewaschen und anschließend sorgfältig abgetrocknet werden. Hautpflege spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn intakte Haut bietet Keimen deutlich weniger Angriffsfläche.

 

Hygiene braucht Wissen und Routine
Neben der richtigen Technik sind vor allem Wissen und Aufmerksamkeit entscheidend. Regelmäßige Unterweisungen helfen dabei, Hygieneregeln im Betriebsalltag sicher umzusetzen.

Betriebe, die auf klare Abläufe, geschultes Personal und konsequente Händehygiene setzen, tragen entscheidend zum Schutz ihrer Kundinnen und Kunden bei – und stärken zugleich Vertrauen in ihre Produkte.

Laden Sie sich gerne den neuen Flyer „Händehygiene“ herunter, um Ihr Personal zu sensibilisieren.