Im Rahmen der Kampagne zum Jahr der Frauen in der Landwirtschaft stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen 12 Frauen vor, die für alle aktiven Frauen in der Landwirtschaft stehen. Heute im Gespräch: Christine Bremer, Bio-Geflügelhalterin aus Suhlendorf, bekannt durch die NDR-Hofgeschichten.
Drei Fragen an Christine BremerHenning Stauch / Fotograf, bearbeitet von Claudia EickschenWas hat Sie ursprünglich in die Landwirtschaft geführt – und was begeistert Sie bis heute daran?
Als Landwirtin ist man wie eine schaffende Künstlerin, nur im größeren Stil und mit einer großen Bandbreite an Herausforderungen.
Das fördert die eigenen Kompetenzen, bietet Raum für Kreativität und lässt jeden Tag spannend sein.
Woran machen Sie Ihren persönlichen Erfolg fest – und was hat Ihnen auf Ihrem Weg besonders geholfen?
Ich bin ein begeisterungsfähiger Mensch und habe innere Träume und Ziele.
Dazu kommt, dass ich schlecht aus meiner eigenen Haut kann – und so legt sich der Weg, den ich gehe, zwangsläufig vor meine Füße.
Welchen Tipp möchten Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben, die in der Landwirtschaft ihren eigenen Weg gehen wollen?
Lasst euch keine vermeintliche „Multitasking-Fähigkeit“ aufdrängen.
Diese wird häufig instrumentalisiert, um zusätzliche Aufgaben abzuschieben, die von den eigenen Zielen abhalten.
Fleißig sein ist trotzdem gut – aber im Team.