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Landessortenversuche 2019: Ackerbohnen, Futtererbsen

Ackerbohnen und Futtererbsen befinden sich noch immer ein wenig in der Warteposition, ihr Anbauumfang ist nach wie vor überschaubar. Dennoch bieten diese Kulturen einige Vorteile, die dem Wunsch der Landwirtschaft nach erweiterten Fruchtfolgen, geringen Düngermengen und einer pflanzlichen Eiweißversorgung aus heimischem Anbau entgegenkommen.

 

Nach einem stetigen Anstieg der Anbaufläche von Ackerbohnen in Niedersachsen bis 2018 sank die Anbaufläche 2019 seit 2010 erstmals wieder, und zwar von 6.000 auf 5.000 ha, was einer Abnahme von etwa 16 % entspricht. Der Rückgang der Anbaufläche ist dadurch erklärbar, dass zum einen die Greeningauflagen verändert wurden und zum anderen die Aussaat der Winterungen 2018 problemlos erfolgte.  Der Futtererbsenanbau nahm dagegen um 200 ha auf 1.900 ha und damit um 12 % zu, der Abwärtstrend nach 2016 hat sich damit umgekehrt. Gegenüber der Ackerbohne wird die Futtererbse dennoch weiter eine entsprechend geringere Anbaubedeutung haben. Hier zeichnet sich auch kein neuer Trend ab.

Trotz der auch in diesem Jahr vorherrschenden Trockenheit im Sommer sind die Durchschnittserträge bei beiden Kulturen im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas angestiegen, von Spitzenerträgen sind sie jedoch weit entfernt.

Regional traten in diesem Jahr nach 2016 wieder die durch Blattläuse übertragenen Nanoviren auf. Als Symptome können Zwergwuchs, gerollte und deformierte Blätter, Blattvergilbungen und anschließende Nekrosen auftreten, bei früher Infektion auch das Absterben der Triebspitze. Schäden von Ertragseinbußen bis hin zu Totalausfällen sind möglich. Die Bekämpfung kann nur über die Verminderung der Vektoren erfolgen.

Allgemeine Anbauhinweise

Ackerbohnen werden vornehmlich auf tiefgründigen, wassernachliefernden Böden mit hoher Speicher- und Pufferkapazität angebaut. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs sollte die Aussaat möglichst früh ab Ende Februar - sobald die Flächen ausreichend abgetrocknet und bestellbar sind - mit einer Saatstärke von 35 - 40 Körnern/m² und einer Saattiefe von 6 - 8 cm (schwere Böden) bzw. 8 - 10 cm (leichtere Böden) erfolgen. Die tiefere Ablage der Körner verbessert die Standfestigkeit der Ackerbohne; falls möglich, sollte eine Einzelkornsaat durchgeführt werden. Spätere Aussaaten bewirken, dass Tageslänge und Temperatur das vegetative Wachstum im Vergleich zur Hülsen- und Samenbildung fördern. Eine Spätsaat kann nicht durch höhere Saatmengen ausgeglichen werden. Ferner verfügen die Pflanzen in früh ausgesäten Beständen aufgrund der geringeren Wuchshöhen über eine bessere Standfestigkeit.

Der Anbau auf derselben Fläche darf sich nur alle 4 - 5 Jahre wiederholen. Ackerbohnen benötigen ausreichende Sommerniederschläge. Bei Trockenheit kann es zu Blütenabwurf kommen.

Für den Anbau von Futtererbsen sind auch leichtere oder flachgründige Böden ohne Strukturschäden und Standorte mit Sommertrockenheit geeignet, für die Keimung und während der Blüte muss die Wasserversorgung aber gewährleistet sein. Für Futtererbsen ist eine Anbaupause von mindestens 6 - 7 Jahren einzuhalten. Die Aussaat mit einer Stärke von 60 - 70 Körnern/m² in Drillsaat erfolgt ab Mitte März bis Mitte April in abgetrocknete Böden 3 - 4 cm tief. Das Saatbett darf wegen Verschlämmungsgefahr nicht zu fein sein.

Bei Flächen für den Leguminosenanbau muss darauf geachtet werden, dass in der Fruchtfolge eingesetzte Zwischenfruchtmischungen keine Leguminosen enthalten, damit die Anbaupausen auch entsprechend eingehalten werden können.

pH-Wert beachten

Ackerbohnen und Erbsen reagieren auf unzureichende pH-Werte mit Ertragseinbußen, da die Stickstoffbindung durch die Knöllchenbakterien der Leguminosen dann eingeschränkt ist. Bei pH-Werten unter 6,3 (lehmige, tonige Böden) bzw. 5,8 (sandige Böden) sollten auf jeden Fall vor der Aussaat entsprechende Kalkmengen ausgebracht und eingearbeitet werden.

Ergebnisse der Sortenversuche

Futtererbsen

Das Prüfsortiment des Landessortenversuches (LSV) Futtererbsen 2019 setzte sich aus 7 Sorten zusammen. Neben den etablierten und bereits mehrjährig geprüften Sorten Respect, Astronaute, Salamanca und Alvesta wurden LG Amigo im dritten sowie LG Ajax und Safran im zweiten Anbaujahr geprüft. Alvesta ist in der Standortgruppe Marsch, Geest, Hügelland Nord zweijährig in der Prüfung, auf den Sand- und Lehmböden mehrjährig.

Für die Anbauregion Marsch, Geest, Hügelland Nord wurde das Sortiment auf drei schleswig-holsteinischen Standorten geprüft, ein Standort konnte wegen hoher Grenzdifferenz jedoch leider nicht in die Verrechnung einbezogen werden. Das durchschnittliche Ertragsniveau war 2019 hier mit 56,6 dt/ha wieder deutlich besser als im Vorjahr (43,4 dt/ha), es basiert jedoch wie 2018 auf zwei stark voneinander abweichenden Einzelortergebnissen und liegt deutlich höher als der vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) für 2019 ausgewiesene Durchschnittsertrag auf Praxisflächen von 36,9 dt/ha.

Im Vergleich zum letzten Jahr konnte Astronaute mit rel. 106 ihr Ertragsniveau nochmals verbessern und zeigte über die Jahre konstant überdurchschnittliche Leistungen. Die höchsten Erträge erzielte jedoch Salamanca mit rel. 108, die über die Jahre betrachtet allerdings stärker schwankende Leistungen zeigte. Es folgen LG Ajax, Alvesta und LG Amigo mit rel. 100 bzw. 99, Alvesta konnte sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessern. Die übrigen Sorten erreichten ein unterdurchschnittliches Ertragsniveau, wobei Respect und Safran gegenüber 2018 ertraglich stärker abfielen. LG Ajax und Alvesta zeigten an den beiden Standorten konstante durchschnittliche Leistungen, während alle anderen Sorten in ihren Erträgen stärker voneinander abwichen.

Die aussagekräftigere Einstufung der Sorten auf der Basis der mehrjährigen Verrechnung spiegelt das Einzeljahresergebnis in Teilen wider. Hier erreichte die zweijährig im LSV geprüfte Sorte LG Ajax dank der Vorprüfungsergebnisse mit rel. 103 die Spitzenposition. Die überdurchschnittlichen Ergebnisse von Salamanca mit ebenfalls rel. 103 und Astronaute mit rel. 102 basieren dabei auf einer langjährigeren Datenbasis und sind von daher noch belastbarer. Insbesondere die Kontinuität der überdurchschnittlichen Leistungen von Astronaute sind sehr überzeugend.

In der Standortgruppe Sand- und Lehmböden Nordwest konnte der niedersächsische Standort Höckelheim 2019 wegen zu hoher Grenzdifferenzen leider nicht in die Auswertung einbezogen werden. Es standen also 5 Einzelortergebnisse zur Verfügung, Astrup (LK OS) und der Standort Scharnhorst (LK H, (BSA)) für Niedersachsen und 3 Standorte aus Nordrhein-Westfalen. Das Ertragsniveau in dieser Standortgruppe lag mit 36,3 dt/ha (24,5 - 41,8 dt/ha, Vorjahr 58,6 dt/ha) um ca. 20 dt/ha niedriger als in der Küstenregion und damit etwa auf gleichauf wie der niedersächsische Durchschnittsertrag auf Praxisflächen. Die Auswirkungen der Trockenheit war an Einzelorten deutlich spürbar.

Astronaute baute mit rel. 111 ihre Leistung gegenüber dem Vorjahr weiter aus und hielt die Spitzenposition. Die inzwischen dreijährig geprüfte Sorte LG Amigo konnte mit rel. 104 ihre Leistung gegenüber den Vorjahren deutlich verbessern und lag einjährig betrachtet an zweiter Stelle. Mit rel. 103 bzw. 100 folgen Alvesta und die zweijährig geprüfte LG Ajax, die beide ihre Ertragsleistung gegenüber 2018 ebenfalls steigerten. Salamanca konnte sich in dieser Standortgruppe 2019 nicht behaupten, ihr Ertragsniveau sank auf rel. 98. Respect und Safran enttäuschten ertraglich.

Auch bei Betrachtung der mehrjährigen Verrechnung führt Astronaute mit rel. 106 die Sortenliste eindeutig an, gefolgt von LG Amigo (rel. 101). Dank guter Leistungen 2016 und 2018 konnte sich Salamanca mit ebenfalls rel. 101 auch in die vorderen Ränge einreihen, es folgt mit rel. 100 Alvesta. Das durchschnittliche Jahresergebnis bei LG Ajax konnte das Vorjahresergebnis nicht ausgleichen.

Safran und Respekt blieben ertraglich sowohl ein- als auch mehrjährig verrechnet in beiden betrachteten Standortgruppen unterdurchschnittlich.

Standfestigkeit

Futtererbsensorten mit langem Stroh und geringer Neigung zu Lager lassen sich besser beernten als kurze oder lageranfällige Sorten, bei denen in problematischen Anbaujahren Ernteverluste bis hin zu Totalausfällen auftreten können. Hinsichtlich dieser Eigenschaften fällt besonders die Sorte Respekt positiv auf, auch Salamanca und Astronaute sind langstrohig und haben eine geringe Lagerneigung.

Anbauempfehlung

Für den Anbau werden für beide Standortgruppen die Sorten Astronaute und Salamanca empfohlen, die neben ihrem hohen Ertragsniveau auch gute agronomische Eigenschaften haben. Respekt erhält trotz der geringeren Erträge wegen ihrer oben genannten sehr guten Standfestigkeit eine eingeschränkte Empfehlung. Für die Marschstandorte wird auch LG Ajax empfohlen, da sich die Sorte dort ertraglich stärker zeigte als auf den Sand- und Lehmböden, außerdem zeichnet sie sich durch einen hohen Rohproteingehalt und eine geringe Lagerneigung aus. Dank der guten diesjährigen Ergebnisse erhält LG Amigo für die Region Sand- und Lehmböden Nordwest eine Anbauempfehlung, wobei die Standfestigkeit nur durchschnittlich beurteilt wird.

Ackerbohnen

Im LSV Ackerbohne befanden sich 2019 acht Sorten. Fuego und Fanfare, Taifun als tanninfreie und Tiffany als vicinarme Sorte wurden weiter geprüft. Birgit stand im dritten, Trumpet im zweiten Prüfjahr. Neu in das Sortiment aufgenommen wurden die tanninfreie und vicinarme Sorte Bianca und die in den Vorprüfungen ertragsstarke Sorte Macho.

In der Anbauregion Küste wurden die Versuche an sieben Standorten angelegt, sechs davon in Schleswig-Holstein sowie in Otterndorf (LK CUX) in Niedersachsen. Die sechs Lehmstandorte waren Astrup (LK OS), Höckelheim (LK NOM) und Scharnhorst (LK H, (BSA)) in Niedersachsen, zwei Standorte in Nordrhein-Westfalen und ein Standort in Hessen. Wie bei den LSV Futtererbsen war jedoch der Versuch in Höckelheim wegen zu hoher Grenzdifferenzen leider nicht wertbar, sodass diese Standortgruppe nur mit fünf Ergebnissen vertreten ist.

Das Ertragsniveau bei den Ackerbohnen lag in der Küstenregion bei 55,0 dt/ha (36,3 - 69 7 dt/ha) und damit über dem Vorjahreswert (52,2 dt/ha) und dem vom LSN angegebenen mittleren Ertrag von 40,8 dt/ha.

Die Sorte Macho erreichte hier 2019 in ihrem ersten LSV-Jahr eine Ertragsleistung von rel. 111 und nahm damit die Spitzenposition ein. Es folgten die Sorten Fanfare und Fuego mit rel. 105, sie konnten sich gegenüber dem Vorjahr wieder verbessern. Trumpet erreichte in ihrem zweiten Prüfjahr rel. 103, ebenso Birgit, die sich gegenüber dem Vorjahr damit wieder deutlich verbesserte. Die vicinarme Sorte Tiffany erreichte rel. 100.

Fanfare und Fuego lieferten langjährig konstant überdurchschnittliche Erträge, die auch Tiffany auf einem etwas geringeren Niveau zeigte. Taifun als tanninfreie Sorte erreichte ein Ertagsniveau von rel. 94 und Bianca als einzige tanninfreie und vicinarme Sorte leider nur rel. 72.

Von den langjährig geprüften Sorten erzielten mehrjährig verrechnet Fanfare und Fuego die besten Leistungen, gefolgt von der Sorte Tiffany. Da Birgit das schwache letztjährige Ergebnis wettmachen konnte, liefert sie dreijährig betrachtet mit rel. 102 gute Leistungen. Trumpet konnte in beiden Prüfjahren überzeugen und erreichte mit rel. 104 ein sehr gutes Ergebnis. Auch unter Einbeziehung der Vorprüfungen lieferte Macho mit rel. 111 das beste Ergebnis ab. Taifun und Bianca erreichten nur unterdurchschnittliche Werte.

In der Standortgruppe Lehmböden West lag das durchschnittliche Ertragsniveau 2019 mit einer großen Schwankungsbreite bei 37,1 dt/ha (19,8 - 65,1 dt/ha) und damit unter dem Vorjahresniveau (43,4 dt/ha) und dem durchschnittlichen niedersächsischen Praxisertrag. In dieser Anbauregion erzielte in den LSV die zweijährig geprüfte Sorte Trumpet mit rel. 109 die höchsten Erträge, gefolgt von Macho (rel. 105), Fanfare (rel. 103) und Fuego (rel. 101). Die übrigen Sorten blieben unterdurchschnittlich.

Langjährig betrachtet lieferte in den LSV nur Fanfare konstant überdurchschnittliche Erträge. Trotz schwächerer Leistungen 2019 konnte Tiffany mehrjährig überzeugen. Fuego konnte sich gegenüber den Vorjahren wieder leicht verbessern und erreichte insgesamt ein durchschnittliches Niveau. Taifun und Birgit lieferten nur unterdurchschnittliche Ergebnisse. Nach zwei LSV Jahren und guten Vorprüfungen erreichte Trumpet ein sehr gutes Ertragsniveau (rel. 106). Die sehr guten diesjährigen Leistungen von Macho bestätigen die Vorprüfungseinstufungen mit Werten von rel. 107.

In der für den Ackerbohnenanbau günstigen Küstenregion werden Fanfare, Fuego, Tiffany, Trumpet und wegen ihrer guten Qualitätseigenschaften trotz der in den Versuchen schwankenden Erträge auch Birgit empfohlen, für den Probeanbau Macho.

Für die Lehmböden wird die dort in den LSV ertragsstärkste Sorte Trumpet empfohlen, ebenso Fanfare und Tiffany. Trotz der nur durchschnittlichen Erträge erhält Fuego wegen des hohen TKG, des guten Rohproteinertrages und der geringen Lagerneigung eine eingeschränkte Empfehlung. Für den Probeanbau eignet sich auch hier Macho.

Um die Ackerbohnen ohne zusätzliche Behandlungen in der Schweinefütterung einsetzen zu können, muss auf tanninfreie Sorten geachtet werden. Taifun ist hier ertragsstärker als die tanninfreie und vicin- und convicinarme Bianca. Die vicin- und convicinarme Sorte Tiffany eignet sich für die Fütterung von Geflügel. Stehen für die Nutzung der Ackerbohnen Tanninfreiheit und geringer Vicin- und Convicingehalt im Vordergrund, ist die Sorte Bianca geeignet.

Ausblick 

Ackerbohnen und Futtererbsen erweitern enge Fruchtfolgen, wodurch das Auftreten von Schadorganismen reduziert und die Wirksamkeit der Unkrautbekämpfung durch Wechsel zwischen Sommerung und Winterung sowie Blatt- und Halmfrüchten verbessert werden kann. Sie wirken sich positiv auf die Bodenstruktur aus und machen durch die Knöllchenbakterien an ihrem Wurzelsystem Stickstoff nutzbar, was ihren eigenen N-Düngebedarf gering hält und sich darüber hinaus positiv für die Folgefrucht auswirkt.

Zur Erfüllung der Greeningauflagen können Ackerbohnen und Futtererbsenflächen angerechnet werden, der Anrechnungsfaktor wurde 2018 sogar von 0,7 auf 1,0 erhöht. Da chemische Pflanzenschutzmittel auf Greeningflächen aber ab 2018 nicht mehr eingesetzt werden dürfen, sind diese Kulturen für die Erfüllung von Greeningauflagen im konventionellen Anbau trotz des höheren Anrechnungsfaktors wirtschaftlich weniger interessant geworden.

Durch immer weniger zugelassene Pflanzenschutzmittel wird jedoch künftig auch der konventionelle Anbau Pflanzenschutzprobleme mit weniger oder ohne chemische Unterstützung lösen müssen.

Die steigende Nachfrage nach gentechnikfreiem Eiweiß für Futtermittel und für die menschliche Ernährung sowie auch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Stärke und Fasern aus Erbsen und Bohnen in Lebensmitteln stellen ein großes Potenzial für den Absatz entsprechender Rohstoffe dar. Die verarbeitende Industrie beklagt allerdings eine nicht ausreichende und in der Menge und Qualität schwankende Rohstoffversorgung, während die anbietenden Landwirte häufig zu geringe Abnahmepreise bemängeln. Es müssen also Wege gefunden werden, die Nachfrage und das Angebot aufeinander abzustimmen. Für die Landwirte, die Bohnen und Erbsen nicht im eigenen Betrieb verwerten, ist es also ratsam, sich schon in der Anbauplanung um Absatzwege zu kümmern und gegebenenfalls Anbauverträge abzuschließen. Hier kann die Bildung von Anbaugemeinschaften Vorteile bieten. In einigen Bundesländern - leider nicht in Niedersachsen - gibt es Programme, die den Anbau von Ackerbohnen und Körnererbsen fördern, z. B in Nordrhein-Westfalen das Programm „Vielfältige Kulturen im Ackerbau“. Dies kann allerdings nur eine Starthilfe sein, letztlich muss ein wirtschaftlicher Anbau von Ackerbohnen und Futtererbsen auch ohne Förderung möglich sein, um diese Kulturen fest in den Fruchtfolgen zu etablieren. Die positiven Fruchtfolgewirkungen sollten dabei in jedem Fall mit in die Waagschale geworfen werden.


Kontakt:
Carsten Rieckmann
Pflanzenbau; Leiter Sachgebiet Mähdruschfrüchte, Nutzungssysteme u. Qualitätserzeugung
Telefon: 0511 3665-4357
Telefax: 0511 3665-4508
E-Mail:
Gesche Rieckmann
Pflanzenbau
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Stand: 15.01.2020