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Drittmittelprojekte bei der Landwirtschaftskammer

TerZ

Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau - Teilvorhaben Modellregion Nord


In diesem Modell- und Demonstrationsvorhaben zum „Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau“ haben sich fünf Einrichtungen zu einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, die sich schon in der Vergangenheit intensiv mit der Verwendung torfreduzierter Substrate beschäftigt haben. Die LVG Hannover-Ahlem im Norden, das Versuchszentrum Gartenbau Straelen/Köln-Auweiler im Westen, das LfULG Dresden-Pillnitz im Osten, die LVG Heidelberg im Südwesten und die HS Weihenstephan-Triesdorf im Süden fungieren als Standorte für die regionalen Koordinatoren, die in fünf Modellregionen die Demonstrationsbetriebe bei der Umstellung der Substrate intensiv betreuen. Zusätzlich übernimmt die HS Weihenstephan-Triesdorf die betriebswirtschaftliche Begleitung des Gesamtvorhabens.

Im Rahmen des MuD-Vorhabens werden sowohl unterschiedlich strukturierte Einzelhandelsgärtnereien als auch Produktionsbetriebe angesprochen. Durch eine koordinierte Auswahl der Betriebe wird gewährleistet, dass in dem Gesamtprojekt ein breiter Querschnitt des deutschen Zierpflanzenbaus sowohl bezüglich der Betriebsstrukturen als auch hinsichtlich der betrachteten Kulturen abgebildet wird. Dabei werden regionale Besonderheiten ebenso berücksichtigt wie eine Vergleichbarkeit zwischen einzelnen Modellregionen. Aus der gleichmäßigen geografischen Verteilung der Demonstrationsbetriebe über das Bundesgebiet resultieren kurze Wege für den direkten Kontakt interessierter Gartenbaubetriebe zu den Betrieben und damit eine schnelle Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis.

Beginn: 01.01.2019 / Ende: 31.03.2023

Weiterkultur von in torffreien Substraten bewurzelten Hortensien in Standardsubstrat

Kontakt und Ansprechpartner*innen

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernhard Beßler
Prof. Dr. Bernhard Beßler

Leiter Geschäftsbereich Gartenbau

0511 4005-2151
0511 4005-2152

bernhard.bessler~lwk-niedersachsen.de

Projektmitarbeit:
Katja Arndt
M.Sc.
Katja Arndt

Versuchswesen Zierpflanzen, Projekt TerZ

0511 4005-2155
0511 4005-2152
0152 5478 5438

katja.arndt~lwk-niedersachsen.de


Drittmittelgeber

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projekt-Partner

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Projekt-Website

www.projekt-terz.de/





Beiträge aus dem Projekt-Blog


Tim Schliebener öffnete am 09.11.2021 seine Gewächshäuser für interessierte Berufskolleginnen und -kollegen, Berater, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Versuchswesen und der Substratindustrie. Am Betriebsinformationstag drehte sich alles um praxisorientierten Erfahrungsaustausch zum Thema: "Umstellung auf torfreduzierte Substrate bei Poinsettien". 

Die Gärtnerei Schliebener in Wolfsburg ist Partnerbetrieb im Projekt TerZ (Torfersatz im Zierpflanzenbau).

Mit einem Torfanteil von 50 Vol.-% produziert.In dieser Saison: Erfahrungen mit max. 50 Vol.-% Torfanteil im Substrat
In diesem Jahr produzieren die am Projekt TerZ teilnehmenden Praxisbetriebe bereits größtenteils mit maximal 50 Vol.-% Torfanteil ihre Kulturen. Die Einzelhandelsgärtnerei Schliebener produziert seit 1960 auf ca. 5000 m² unter Glas und Folie ein breites Pflanzensortiment für ihre Kunden. Der Betrieb setzt sich für die Integration von Torfersatz ein, da der Aspekt der Nachhaltigkeit für ihn eine zentrale Rolle spielt. 


Kultur gut im Blick behalten.
Durch die regelmäßigen Substratproben im Projekt TerZ stellte sich heraus, dass im Betrieb Schliebener die Düngung bei Poinsettien durch das weiche Gießwasser mehr angepasst werden muss, um die abfallenden pH-Werte während der Kulturdauer abzufangen. Im Unterschied zur Standardkultur, wurde die Düngung insgesamt um ca. 20 % erhöht. Allem Anschein nach ist die Pufferung der Substrate schwächer, wenn Torfanteile reduziert werden. Diese Beobachtung deckt sich mit den Erfahrungen anderer Betriebe. 

Erfahrung bei Poinsettien ermutigend.
In der Diskussion war man sich einig, dass eine schrittweise Absenkung des Torfanteils ein guter Weg zu einem stärker torfreduzierten Substrat sei. Die Produktion in Substraten mit weniger als 50 Vol.-% Torfanteil war nach Erfahrung der Beteiligten in der Regel ohne größere Umstellungen der Kulturführung gut umsetzbar. Wichtig aber sei es, nah an der Kultur zu bleiben, da das Substrat schneller mit Veränderungen bei pH- und Nährstoffwerten reagiert. Ein Teilnehmer der Diskussionsrunde meinte dazu: „Zukünftig wird es nicht mehr das eine Substrat geben, sondern wir werden es mit vielen verschiedenen Substraten zu tun haben und müssen wieder mehr Gärtner sein.“ 

Und die Kosten?
Nach Einschätzung der anwesenden Berater werden die steigenden Preise in vielen Bereichen im Gartenbau nicht immer nur durch Einsparungen ausgeglichen werden können. Betriebe müssen zukünftig ihre Preise erhöhen, um wirtschaftlich zu bleiben. 

.Rohstoffverfügbarkeit wird sich von selbst regulieren
Da einige Substrathersteller in der Gärtnerei Schliebener zu Gast waren, wurde auch das Thema der Rohstoffverfügbarkeit diskutiert. Die Einschätzung war einhellig: Bei steigender Nachfrage nach Torfersatz könnten sich zwar kurzfristig Engpässe ergeben, mit steigender Nachfrage ließen sich aber auch neue Quellen für alternative Ausgangsstoffe generieren. Einer der anwesenden Berater brachte es auf den Punkt: „Wenn Torf nicht mehr da ist, wird sich hier ein Markt bilden“.

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"Torfreduktion ist die Zukunft"
Torf wird sich nach Ansicht eines Substratherstellers, der ebenfalls an dem Erfahrungsaustausch teilnahm, über Kurz oder Lang zum Nebenprodukt entwickeln. Aktuell wird in der Branche über das Für und Wider von Gärresten diskutiert.

.Interesse der Endverbraucher noch verhalten
Nach Einschätzung der Diskussionsrunde liegt das Augenmerk der Kunden aktuell noch nicht vorrangig bei der Torfreduktion. Andere Themen wie z. B. Insektenfreundlichkeit stehen hier mehr im Fokus. Hier fehlt es noch an Aufklärung. Daran, dass die Torfreduktion in den Substraten generell kommen wird, zweifelte von den Teilnehmern niemand: „Wenn wir jetzt nicht handeln, wird uns die Politik dazu zwingen“, betonte ein Teilnehmer des Erfahrungsaustauschs. Die Frage, wie die Endverbraucher mit den Substraten zurechtkommen werden, wurde ebenfalls diskutiert. Einigkeit herrschte darüber, dass Kunden den Umgang mit torfreduzierten Substraten auch erst erlernen müssten.

Offener Erahrungsaustausch bei Tim SchliebenerErfahrungen aus erster Hand
Am Ende des Betriebsinformationstages war man sich einig: Die Veranstaltung war sehr lohnend. Tim Schliebener vermittelte seinen Gästen Erfahrungen aus erster Hand und ermöglichte einen offenen Erfahrungsaustausch sowie angeregte Diskussionen zu unterschiedlichsten Aspekten der Torfreduzierung im Zierpflanzenbau. Selbst in diesen Zeiten mit allen Abstandregeln eine informative, gelungene Veranstaltung.

Möchten Sie auch an einem Erfahrungsaustausch teilnehmen?
Wenn auch Sie gern an solch einem Austausch im Rahmen des Projektes TerZ teilnehmen möchten, schauen Sie regelmäßig auf www.projekt-terz.de, wo die nächsten Termine veröffentlicht werden.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben, TerZ (Torfersatz im Zierpflanzenbau), befindet sich mittlerweile im zweiten von vier Projektjahren, der sogenannten Optimierungsphase. So ging es zunächst im ersten Projektjahr, der Einführungsphase, für die Gärtner darum mit geringer Torfreduzierung - meist um die 70 Volumenprozent (Vol.-%) Torfanteil im Substrat - ein Gefühl für die torfreduzierte Produktion zu entwickeln. In diesem Jahr produzieren die teilnehmenden Praxisbetriebe hier bereits größtenteils mit maximal 50 Vol.-% Torf ihre Kulturen und haben schon einige Erfahrungen gesammelt.

 

70 Vol.-% Torf, 2020 Die Beet- und Balkonpflanzenproduktion mit der stärkeren Torfreduzierung kann in diesem Jahr als sehr gut bewertet werden, da optisch überwiegend keine bis geringe Unterschiede bei den fertig produzierten Pflanzen zu beobachten waren. Anpassungen in Bezug auf Düngung und Bewässerung waren regionsübergreifend teilweise allerdings schon nötig. In einzelnen Kulturen traten auch größere Probleme auf.

Derzeit läuft die Poinsettien- und Cyclamenproduktion. Bereits im letzten Jahr stellte sich heraus, dass die Torfreduzierung bei anspruchsvollen, länger stehenden Kulturen besonders in Kombination mit den extremen Witterungsbedingungen des Sommers 2020 durchaus zu Schwierigkeiten in der Produktion führen kann. Es gab hier neben Erfolgen also auch Qualitätseinbußen und Ausfälle.

Wie sich diese Kulturen in diesem Jahr entwickeln bleibt spannend. Der Torfanteil ist zwar weiter gesunken, die Erfahrungen damit sind hingegen gewachsen.

Firmenlogo der Gärtnerei Schliebener

 

 

Betriebsinformationstag bei Gärtnerei Schliebener 

Daher öffnet nun mit der Gärtnerei Schliebener aus Wolfsburg der erste TerZ-Betrieb aus der Region Nord am 09.11.2021 seine Türen. So wird ein praxisorientiertes Forum geboten, wo Erfahrungswerte und Informationen über die stärker torfreduzierten Kulturen ausgetauscht werden können.
Die Einzelhandelsgärtnerei produziert seit 1960 auf nun schon über 5000 m² unter Glas und Folie ein breites Pflanzensortiment für ihre Kunden. Der Betrieb setzt sich für die Integration von Torfersatz ein, da der Aspekt der Nachhaltigkeit für ihn eine zentrale Rolle spielt. So ist das Team der Gärtnerei stetig darauf bedacht, Ideen umzusetzen, die die Natur und die Umwelt schonen.
Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Gärtner, die an der Umstellung auf stärker torfreduzierte Substrate interessiert sind, und andere Branchenmitglieder, die hier eine Diskussion mit dem Fokus auf die Praxis führen möchten.50 Vol.-% Torf, 2021

Zu diesem Zweck wird von Herrn Schliebener eine Führung durch den Betrieb und die torfreduziert kultivierten Poinsettien angeboten, wo die Pflanzen direkt vor Ort angeschaut und Fragen zur Produktion gestellt werden können. 
Frau Arndt, die Gesamtkoordinatorin von TerZ, wird einen kurzen Überblick über das gesamte Projekt geben und steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung.
Bei Kaffee und Kuchen sollte einem interessanten Austausch zum Thema Torfersatz in der Praxis nichts mehr im Wege stehen.

Aufgrund der noch immer anhaltenden COVID-19-Pandemie wird die Veranstaltung unter Einhaltung der 3-G-Regelung (geimpft, getestet oder genesen) stattfinden.
Wir bitten die Besucher einen entsprechenden Nachweis mitzubringen und weiterhin die AHA-Regeln zu berücksichtigen

Wir freuen uns auf Sie!

TerZ Logogefördert durch Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Projekträger ptble

 

 

 

 

 

Unter der Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) tagten am 18. und 19.02.2020 Experten im Berlin zum Thema "Klimaschutz durch Torfminderung". Mit dabei: Projektverantwortliche der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Wissenschaftler, Gartenbauverbände und Vertreter der Substratindustrie.

Vor dem Hintergrund des neuen Klimaschutzgesetztes und des nationalen Klimaschutzplans 2030 diskutierte die Expertenrunde den aktuellen Status quo und gemeinsame Strategien zur Minderung des Torfverbrauchs in Substraten.


Fördermittel für die Minderung des Torfanteils in Substraten

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen begleitet gartenbauliche Produktionsbetriebe im Rahmen des Projektes TerZ (gesprochen: Terzett). Für die beteiligten Zierpflanzenbau-Projektbetriebe sind  Fördermittel des Bundesministeriums bereitgestellt. Uwe Feiler, parlamentarischer Staatssekretär des BMEL, vergab die Förderbescheide im Rahmen der Expertentagung an fünf Demonstrationsbetriebe der am Projekt beteiligten Regionen.

Torfminderungstagung Berlin

Übergabe der Förderbescheide für fünf Demonstrationsbetriebe durch den parlamentarischen Staatssekretär Uwe Feiler.

(v. l. n. r.: Katja Arndt (LWK-Niedersachsen),  Stefan Gerritzen (Gartenbau Stefan Gerritzen), Ralf Sauter (Gärtnerei Sauter), Herbert Eichelmann (Gärtnerei Eichelmann), Uwe Ablaß (Gärtnerei Ablaß), Holm Wießner (Rosengut Langerwisch), Jörg Jansmann (BLE), Uwe Feiler (BMEL), Quelle: BMEL).

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Gartenbau/_Texte/tagung-torfminderung.html

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Im Rahmen des bundesweit durchgeführten Modell- und Demonstrationsvorhabens, TerZ (Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau), soll belegt werden, dass ein großer Teil der in Deutschland konventionell produzierten Zierpflanzen im Topf ohne Qualitätseinbußen in stark torfreduzierten Substraten unter Praxisbedingungen kultiviert werden kann. Hierfür werden Betriebe in fünf Modellregionen über vier Jahre hinweg bei der Umstellung auf stark torfreduzierte Kultursubstrate begleitet. Die Regionen werden dabei eng von je einer Regionalkoordination betreut.

Logo TerZIm November 2019 starteten die ersten der 24 Demonstrationsbetriebe mit der Umstellung auf torfreduzierte Kulturen. Im ersten Projektjahr ist eine Umstellung mit geringerem Torfersatz vorgesehen, damit zunächst Erfahrungen damit gesammelt werden können. Während dieser Zeit wird die zuständige Regionalkoordinatorin regelmäßig die Betriebe besuchen,

  • die Kulturen beobachten,
  • Substratproben nehmen,
  • mit den Betrieben Rücksprache halten.

So werden diese an die neuen Bedingungen angepasst und mit Hilfe der Erfahrungen ein Gefühl für die torfreduzierte Produktion entwickelt. Hierbei entscheiden die Betriebe selbst, wie stark sie zu Beginn reduzieren möchten, mit welchen Substratherstellern und Substraten sie arbeiten und welche Kulturen sie in welchem Umfang umstellen wollen.

Über die Projektlaufzeit wird der Umfang der Torfreduzierung weiter erhöht werden, da das Ziel am Ende des Projektes ist, die Zierpflanzen mit maximal 50% Torfgehalt im Substrat zu produzieren und dieses als Standardsubstrat zu etablieren.

Neben der Begleitung durch die Regionalkoordinatorinnen, gibt es auch eine betriebswirtschaftliche Begleitung für alle Betriebe. Dort wird in den Betrieben ermittelt, inwieweit es Unterschiede zwischen der torfreduziert produzierten im Vergleich zur im Standardsubstrat produzierten Kultur, geben kann. Hierfür wird verglichen:

  • der anfallende Arbeitszeitaufwand
  • Kosten für Produktionsmittel und Energieeinsatz
  • mögliche Absatz- und Erlösunterschiede

Mit Hilfe dieser Daten sollen Simulationsmodelle für an der Umstellung interessierte Betriebe als wirtschaftlich begründete Entscheidungshilfe aufgebaut werden.


Standorte betreuender Einrichtungen, Koordinatorinnen und DemonstrationsbetriebeAuf der Website www.projekt-terz.de finden Sie weitere Hintergründe zum Projekt und die teilnehmenden Demonstrationsbetriebe. Dort werden regelmäßig neue Ergebnisse, Fotos und Informationen zum Projektverlauf gepostet.

Kombimarke Gefördert BMEL BLE PTBLE

Im Rahmen des bundesweit durchgeführten Modell- und Demonstrationsvorhabens, TerZ (Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau), soll belegt werden, dass ein großer Teil der in Deutschland konventionell produzierten Zierpflanzen im Topf ohne Qualitätseinbußen in stark torfreduzierten Substraten unter Praxisbedingungen kultiviert werden kann. Hierfür werden Betriebe in fünf Modellregionen über vier Jahre hinweg bei der Umstellung auf stark torfreduzierte Kultursubstrate begleitet. Die Regionen werden dabei eng von je einer Regionalkoordination betreut.

  • Von links nach rechts: Gerlind Hammann (Koordination Süd-West), Katja Arndt (GK und RK Nord), Anette Stadler (betriebswirtschaftliche Begleitung), Melanie Bank (RK West), Anna-Victoria August (RK Ost) und Ronja Fritzsche (RK Süd)Bewerbungszeitraum ab sofort bis zum 31.07.2019
  • bis zu fünf Produktions- oder produzierende Endverkaufsbetriebe im Vollerwerb gesucht
  • Die Anforderungen stehen im Bundesanzeiger, Bekanntmachung Nr. 06/ 19/ 31, siehe Dateianhang
  • Bewerbung über eine formlose Interessenbekundung mit kurzer Betriebsbeschreibung (Betriebsspiegel, Kulturen, Produktionsumfang, Absatzwege) an das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Während des Projektes wird zunächst der Ist-Zustand in den Betrieben aufgenommen und individuell geschaut, welche Kulturen in welchem Umfang auf stark torfreduzierte Substrate umgestellt werden sollen. Die Betriebe besprechen die Substratumstellung dann mit den regionalen Koordinatorinnen und ihren Substratlieferanten zusammen und werden vor der Umstellung hinsichtlich torfreduzierter Substrate und geänderter Kulturführung geschult.

Um die Erfahrungen und Ergebnisse zwischen den Demonstrationsbetrieben aber auch an weitere interessierte Betriebe zu kommunizieren, kommen verschiedene innovative Medien zum Einsatz. Durch eine betriebswirtschaftliche Begleitung wird zusätzlich die Wirtschaftlichkeit und potenzielle Mehrkosten der Substratumstellung ermittelt und herausgestellt.

Für die teilnehmenden Betriebe besteht die Möglichkeit, De-Minimis-Beihilfen beim Projektträger (BLE) zu beantragen, um eventuelle Mehrkosten auszugleichen.


Die Gesamtkoordination (GK) des Projektes obliegt der LWK Niedersachsen mit der LVG Hannover-Ahlem.

Während sie im Norden auch die regionale Koordination (RK) übernimmt, fungieren das VZ GB Straelen/ Köln-Auweiler im Westen, das LfULG Dresden-Pillnitz im Osten, die LVG Heidelberg im Südwesten und die HS Weihenstephan-Triesdorf im Süden hierfür als Standorte.

 

Logo Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Katja Arndt, Tel. 0511 4005-2155

katja.arndt@lwk-niedersachsen.de

Logo Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen

Anna-Victoria August, Tel. 0351 2612-8209

anna-victoria.august@smul.sachsen.de

Logo Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Melanie Bank, Tel. 02834 704-164

melanie.bank@lwk.nrw.de

Logo Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Ronja Fritzsche, Tel. 08161 71-5659

ronja.fritzsche@hswt.de

Logo LVG Heidelberg

 

Gerlind Hammann, Tel. 06221 7484-858

gerlind.hammann@lvg.bwl.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kombimarke Gefördert BMEL BLE PTBLEDie Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

 

 

 

 

  Ausschreibung Bundesanzeiger - Projekt TerZ - 325 KB

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben, TerZ, soll belegen, dass ein großer Teil der in Deutschland konventionell produzierten Zierpflanzen im Topf ohne Qualitätseinbußen in stark torfreduzierten Substraten kultiviert werden kann. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

 

Um einen praxistauglichen Nachweis zu erbringen, werden in fünf Regionen Deutschlands Betriebe einbezogen, welche die national vertretenen Betriebsstrukturen und Gegebenheiten möglichst breit abbilden. Ziel soll auch eine Reduktion der Berührungsängste der Betriebe mit torfreduzierten Substraten, im Hinblick auf erhöhte Kulturrisiken, Mehrkosten und Kontrollaufwand, sein.

Durch eine engmaschige Beratung und Kontrolle der Regionalkoordinatoren des Projektes wird die Kulturführung der jeweiligen Zierpflanzen beobachtet und angepasst. Die Erkenntnisse werden dokumentiert und festgehalten. So erleichtern sie weiteren Betrieben mit gleichen oder ähnlichen Kulturen die Umstellung auf torfreduzierte Substrate. Im Laufe des Projekts soll somit eine erfolgreiche und nachhaltige Umstellung auf einen Torfanteil von maximal 50 % im Substrat erfolgen.


Die Gesamtkoordination des Projektes obliegt dabei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Hannover-Ahlem.

Während sie im Norden agiert, fungieren dabei die Standorte

  • Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit dem Versuchszentrum Gartenbau Straelen/Köln-Auweiler im Westen,
  • das Sächsisches Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie Dresden-Pillnitz im Osten,
  • die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg im Südwesten und  
  • die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Süden

für die regionale Koordination. Von dort werden die Betriebe betreut, in denen die wichtigsten Zierpflanzenarten in Substraten kultiviert werden.