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Gehölzwertermittlung nach der „Methode Koch“

Webcode: 33009785
Datum/Uhrzeit:
12.08.2024 (09:00 - 16:30 Uhr)
bis 13.08.2024 (09:00 - 16:30 Uhr)
Anmeldeschluss:
29.07.2024
Freie Plätze:
11

Bäume sind wahre „Alleskönner“ - sie binden CO2, produzieren Sauerstoff, kühlen die Umgebung, filtern Feinstaub, spenden Schatten, sind Lebensraum für verschiedene Tiere und haben mit ihrem grünen Laub eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Daher sind sie in unseren urbanen Räumen prinzipiell von unschätzbarem Wert. Und doch gibt es Situationen wo es notwendig ist, den finanziellen Wert eines Baumes rechnerisch zu ermitteln. Sei es aus Gründen von z.B. Fällungen im Zuge von Baumaßnahmen, Konflikten zwischen Nachbarn oder Anfahrtsschäden durch Kraftfahrzeuge. Für die Berechnung wird seit vielen Jahren die „Methode Koch“ verwendet und ist auch vom Bundesgerichtshof (BGH) anerkannt. Die Anerkennung bezieht sich sowohl auf die grundsätzliche Wertermittlung als auch für Teilschäden an Gehölzen sowie Totalschäden (Zerstörung).

Die Referentin und Sachverständige Angelika Tiedtke-Crede hat, zusammen mit Hermann Schall, 2022 das „Kompendium der Gehölzwertermittlung - Methode Koch“ veröffentlicht. Dort findet sich eine vollständige Übersicht über die rechtlichen, taxatorischen und fachlichen Grundlagen der Methode Koch. Ergänzt wurde dies durch ein Tabellenwerk von aktuellen Richtwerten für Straßen- und Parkbäumen. Sie ist seit Jahren als Gutachterin im Gartenbau tätig und gibt Ihnen einen entsprechenden Einblick in die „Methode Koch“.

Das Seminar vermittelt folgende Inhalte:

  • Was sind Bäume rechtlich gesehen?
  • Rechtliche und taxatorische Grundlagen der Wertermittlung
  • Praktische Übungen am Baum
  • Selbständige Wertermittlung durch die Teilnehmer*innen
  • Ermittlung von Total- und Teilschäden mit und ohne Grundstückswertminderung
  • Erstellung von Wertermittlungen nach Fallbeispielen der Teilnehmer*innen und Bäumen vor Ort
  • Workshop - Schadensermittlung: verschiedenste Schadenkonstellationen werden in Gruppen bearbeitet

Diese zweitägige Veranstaltung richtet sich gezielt an Fachleute aus Baumpflege und Landschaftsbau, angehende Sachverständige und Vertreter*innen kommunaler Fachbehörden.

Kosten

Gebühren
370,00 Euro
Verpflegung
50,00 Euro
Gesamtgebühr
420,00 Euro
Sie erhalten nach der Veranstaltung eine Rechnung

Veranstaltungsort

Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau
Hogen Kamp 51
26160 Bad Zwischenahn-Rostrup
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