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Hauswirtschaftliche Wettbewerbe: 150 Auszubildende treten gegeneinander an

Webcode: 01042719 Stand: 06.02.2024

Landwirtschaftskammer Niedersachsen organisiert Erstentscheide an zehn Berufsschulstandorten – Aufgabe: Planung eines Winterausflugs in die Berge mit Kindern und Jugendlichen

Die Aufgaben beim Wettbewerb spiegeln den Alltag der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung wider.
Die Aufgaben beim Wettbewerb spiegeln den Alltag der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung wider.Lea Maria Thobe
Oldenburg/Cloppenburg – „Hauswirtschaft für dich, für mich … FÜR ALLE“: Unter diesem Motto stellen sich derzeit niedersachsenweit insgesamt 150 Auszubildende in der Hauswirtschaft an zehn Berufsschulstandorten den Erstentscheiden des hauswirtschaftlichen Wettbewerbs.

Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die sich in der betrieblichen Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter*in befinden. Die Bestplatzierten der Erstentscheide werden ihre Schule dann beim Landesentscheid vom 12. - 13. April an der Anna-Siemsen-Schule in Hannover vertreten.

Organisiert werden die hauswirtschaftlichen Wettbewerbe von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), dem Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe Niedersachsen e.V. und den jeweiligen Berufsbildenden Schulen. Während die Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres am sogenannten Leistungswettbewerb der Hauswirtschaft teilnehmen, stellt sich das dritte Ausbildungsjahr dem hauswirtschaftlichen Wettbewerb; die Chance, sich für den Landesentscheid zu qualifizieren, haben alle teilnehmenden Auszubildenden.

Die Aufgaben richten sich in jedem Jahr an verschiedene Zielgruppen. Der Fokus der diesjährigen Erstentscheide liegt auf der Zielgruppe Kinder und Jugendliche. In diesen vier Kategorien treten die Teilnehmenden gegeneinander an:

Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten.
Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten.Lea Maria Thobe
1. Fachtheorie

Die Teilnehmenden haben 60 Minuten Zeit, um fachtheoretische Fragen zu beantworten. Beispielsweise müssen Aufgaben zu einem korrekten Arbeitsplatzaufbau, der Ergonomie am Arbeitsplatz, der Kennzeichnung eines Speiseaufstellers oder dem sicheren hygienischen Umgang mit Lebensmitteln beantwortet werden. 

2. Nahrungszubereitung

In der Küche haben die Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen Mittagsimbiss zuzubereiten. Diese sollen praktisch und transportfähig verpackt werden, denn zusammen mit einer Gruppe einer Kinder- und Jugendeinrichtung ist ein Winterausflug in die Berge geplant.

3. Präsentation

Eine Busfahrt kann schon mal langweilig werden – besonders wenn sie lang ist. Die Auszubildenden entwickeln aus diesem Grund kreative Ideen zur Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen während der Fahrt.

4. Bestimmung

Auch auf Notfallsituationen müssen Hauswirtschafter*innen vorbereitet sein. Bei der Bestimmungsaufgabe wird daher das Wissen rund um den Inhalt eines Erste-Hilfe-Kastens geprüft. Was ist eigentlich ein Dreieckstuch oder eine Kompresse?

Erstentscheid in Cloppenburg

Michelle Dieker bereitete beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb in Cloppenburg unter anderem Sandwiches zu. Mit ihren Kreationen und ihrem Fachwissen landete die 22-Jährige auf dem ersten Platz.
Michelle Dieker bereitete beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb in Cloppenburg unter anderem Sandwiches zu. Mit ihren Kreationen und ihrem Fachwissen landete die 22-Jährige auf dem ersten Platz.Lea Maria Thobe
„Mir gefallen an den Wettbewerben besonders die Zubereitung und vor allem die Präsentation der Speisen“, sagt Michelle Dieker, „da kann man einfach zeigen, was man alles in der Ausbildung gelernt hat!“ Die 22-Jährige ist im dritten Ausbildungsjahr zur Hauswirtschafterin und hat sich kürzlich dem Wettbewerb in Cloppenburg gestellt – und zwar höchst erfolgreich: Mit ihren dort zubereiteten Blaubeermuffins, Sandwiches, einem winterlichen Obstsalat und einem in Glasflaschen verpackten Himbeer-Bananen-Shake landete sie auf dem ersten Platz. „Bei der Zubereitung habe ich sehr darauf geachtet, den Zucker zu reduzieren und Alternativen wie Honig und Agavendicksaft einzusetzen“, erklärt Dieker.

Teilnehmerin Merle Stöver entschied sich zur Zubereitung von Pizzamuffins, kunterbunten Wraps und einem Zauberapfel. „Bei der Auswahl der Speisen habe ich großen Wert auf viele verschiedene Farben gelegt, denn Kinder mögen es bunt! Für einen Mittagsimbiss während einer Reise muss es für mich unkompliziert und praktisch sein: Für meine Auswahl wird daher kein Geschirr und Besteck gebraucht.“ Die Teilnahme am Wettbewerb hat der 17-Jährigen im zweiten Lehrjahr sehr viel Freude bereitet.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen der Spaß an den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten sowie der Austausch und die Kommunikation mit anderen Auszubildenden. Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, sich herausfordernden Aufgaben abseits des Arbeitsalltages zu stellen und ihren eigenen Wissensstand zu überprüfen. „Besonders als Vorbereitung für die anstehende Prüfung ist der Wettbewerb super! Ich fühle mich sicherer und weiß, dass ich in der vorgegebenen Zeit einiges schaffen kann“, sagt Merle Stöver.

Der Mensch im Fokus

Die Aufgaben beim Wettbewerb spiegeln den Alltag der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung wider. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt: „Es dreht sich alles um die Versorgung und Betreuung von Menschen“, erklärt LWK-Ausbildungsberaterin Lea Thobe, die den hauswirtschaftlichen Wettbewerb in Niedersachsen organisiert, „Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit, wirtschaftliches Denken und strukturiertes Arbeiten sind notwendig. So werden zum Beispiel bei der Nahrungszubereitung sowohl das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet.“ Ein guter Blick für das eigene Zeitmanagement und der hygienische Umgang mit den Lebensmitteln sei hierbei besonders wichtig.

Übersicht der zehn Erstentscheide in Niedersachsen

BBS am Museumsdorf Cloppenburg

31.01.2024

BBS Papenburg

31.01.2024

BBS Ritterplan

31.01.2024

BBS Jever

07.02.2024

BBS III Stade

07.02.2024

BBS Osnabrück-Haste

07.02.2024

Albrecht-Thaer-Schule BBS 3 Celle

08.02.2024

Georgsanstalt BBS II Uelzen

13.02.2024

Anna-Siemsen-Schule Hannover

15.02.2024

Conerus-Schule Norden

Voraussichtlich 6.3.2024

 

Infos rund um den Ausbildungsberuf Hauswirtschafter*in finden Sie unter talente-gesucht.de. Weitere Fragen über die Ausbildung als Hauswirtschafter*in beantworten die Ausbildungsberaterinnen der LWK: lwkn.de/ausbildungsberatung-HW

Miriam Meier (links, 2. Platz) und Michelle Dieker (1. Platz) werden Cloppenburg Mitte April beim Landesentscheid des hauswirtschaftlichen Wettbewerbs in Hannover vertreten. „Hauswirtschaft für dich, für mich … FÜR ALLE“: Unter diesem Motto stellen sich derzeit niedersachsenweit insgesamt 150 Auszubildende in der Hauswirtschaft an zehn Berufsschulstandorten den Erstentscheiden des hauswirtschaftlichen Wettbewerbs. Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten. Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten. Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten. Bei der Nahrungszubereitung werden sowohl das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet. l das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet. l das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet. l das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet. In der Küche haben die Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen Mittagsimbiss zuzubereiten. l das Ergebnis als auch die Planung und die Arbeitsweise bewertet. Miriam Meier (links, 2. Platz) und Michelle Dieker (2. von links, 1. Platz) werden Cloppenburg Mitte April beim Landesentscheid des hauswirtschaftlichen Wettbewerbs in Hannover vertreten. Beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb – wie hier beim Erstentscheid in Cloppenburg – haben die teilnehmenden Auszubildenden 60 Minuten Zeit, um verschiedene Speisen und Getränke für einen transportfähig verpackten Mittagsimbiss zuzubereiten. Michelle Dieker bereitete beim hauswirtschaftlichen Wettbewerb in Cloppenburg unter anderem Sandwiches zu. Mit ihren Kreationen und ihrem Fachwissen landete die 22-Jährige auf dem ersten Platz. Die Aufgaben beim Wettbewerb spiegeln den Alltag der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung wider. Die Aufgaben beim Wettbewerb spiegeln den Alltag der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung wider.


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