Bezirksstelle Uelzen

Neue Multitalente leisten wichtigen Beitrag für die Gesellschaft

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Freisprechungsfeier der Hauswirtschaft in Uelzen als besonderer Abschluss der Ausbildung.

Am letzten Freitag wurde im Holdenstedter Hof bei Uelzen gefeiert! 7 Hauswirtschafterinnen und eine Fachpraktikerin Hauswirtschaft haben ihren Berufsabschluss im Juli erreicht. Die offizielle Feierstunde begann in festlichem Rahmen um 11 Uhr. Kreislandwirt Thorsten Riggert begrüßte die Absolventinnen und Gäste herzlich. Er versicherte: „Nach Fleiß, Zittern und Lernen erhalten Sie nun heute endlich Ihre Urkunde.“  Den eigenen Weg zu gehen und ruhig mal etwas zu wagen und sich zuzutrauen, richtete er als Appell an die Absolventinnen.

Die Teamleitung der Georgsanstalt Uelzen und Klassenlehrerin Anne von Estorff ließ die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren. Auch stellvertretend für alle Lehrkräfte sei sie stolz auf die neu ausgebildeten Fachkräfte. Bewegend waren die persönlichen Worte, in denen von Estorff die Stärken jeder Einzelnen darstellte.

„Sie alle sind Multitalente – das macht die Hauswirtschaft aus! Nicht nur Profi in einem Bereich, sondern unglaublich vielfältig in allen Betrieben einsetzbar, in denen Menschen versorgt und betreut werden“ betonte Frauke Gerstenkorn, Ausbildungsberaterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Sie stellte den Ablauf der Abschlussprüfungen dar: Bereits im Mai begannen die Prüfungen und endeten mit dem letzten praktischen Teil am Donnerstag, dem Tag zuvor.

Absolventinnen Hauswirtschaft in Uelzen
Absolventinnen Hauswirtschaft in UelzenFrauke Gerstenkorn

                                                                                                           Nach Überreichung der Urkunden und Sonnenblumen durch die Kreislandwirte Thorsten Riggert aus Uelzen und Carsten-Wilhelm Drewes aus Celle stellten sich die Absolventinnen vor und berichteten über den zukünftigen Werdegang. Ob Anstellung im Betrieb oder Weiterbildung zur Wirtschafterin oder hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin in der Fachschule in Celle: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

 

 

Von Links nach rechts; die Ausbilderinnen stehen hinten, die Absolventinnen jeweils davor:

  • Birgit Lorberg-Roscher und Melana Heinecke, DAA Celle
  • Elisabeth Jahnke und Mirell Meyer, Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg
  • Yvonne Patzig und Laura Reinstorf, Alten- und Pflegeheim Elbmarsch, Marschacht
  • Ulrike Schreinecke und Hannah Busse, Missionarisches Zentrum Hanstedt
  • Toni-Denise Schefe und daneben ihre Ausbilderin Bettina Bormann, DAA Uelzen
  • Melina Schmidt, Johann und Erika Loewe-Stiftung Ochtmissen 
  • Urte Joyce und Fachpraktikerin Hauswirtschaft Marina Herbst, Albert-Schweitzer-Familienwerk Hermannsburg

(Nicht anwesend waren die Absolventin Kim-Milena Eckhardt, Stiftung Linerhaus und die Ausbilderin Bianca Stoewesandt aus der Johann und Erika Loewe-Stiftung.)

Als Prüfungsbeste wurde Mirell Meyer ausgezeichnet. Sie hat ihr 2. Ausbildungsjahr auf dem landwirtschaftlichen Direktvermarktungsbetrieb Rabehof in Oldendorf bei Birgit Rabe abgelegt. Das 3. Ausbildungsjahr verbrachte sie im evangelischen Bildungszentrum in Hermannsburg. Ihre Ausbilderin war Elisabeth Jahnke.

Besonders war auch die Überreichung der Urkunde an die Fachpraktikerin Hauswirtschaft Marina Herbst. Als einzige ihres Ausbildungsjahrs hat sie ihre Abschlussprüfung im Juli absolviert. Aufgrund des Ausbildungsbeginns im September, finden die Prüfungen für die weiteren Auszubildenden erst im August statt. Marina Herbst hat ihre 3-jährige Ausbildung bei dem Albert-Schweitzer Familienwerk in Hermannsburg gemacht. Ihre Ausbilderinnen waren Sara Scheller und Urte Joyce. Ihre Klassenlehrerin Anke Heuer-Jungemann betonte die besondere Entwicklung während der Ausbildungszeit und gratulierte herzlich zum Berufsabschluss.

Die KreisLandFrauenvorsitzende aus Uelzen Gesine Harleß, die selber eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin abgeschlossen hat, stellte abschließend die Schwerpunkte des Berufs dar: Nachhaltigkeit, Soziales, Wirtschaftliches Denken und Menschen eine Freude bereiten sind von großer Bedeutung. Sie verwies auf die Netzwerke, u.a. die LandFrauen, die genutzt werden können und sich für den Beruf einsetzen.

Passend zum Fotoshooting schien die Sonne und nach der, für die Region typischen Kartoffelsuppe und Kuchen fand die Feier einen schönen Ausklang.