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Ministerpräsident nennt Kammer „modern“ und „unverzichtbar“ - mit Videobericht

Stephan Weil bezeichnet zurückliegende zehn Kammerjahre als „Erfolgsgeschichte“

 

„Eine Erfolgsgeschichte“ nennt der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die zurückliegenden zehn Jahre der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. In seiner Ansprache heute (29. November) vor der Kammerversammlung in Oldenburg nahm er Bezug auf das zehnjährige Bestehen der Kammer, die 2006 durch die Fusion der Kammern Hannover und Weser-Ems entstand.

„Mit der Kammer haben wir ein leistungsfähiges Kompetenzzentrum in Zeiten von Veränderungsprozessen, die in den für Niedersachsen so wichtigen Wirtschaftszweigen Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei stattfinden“, sagte Weil vor 500 Zuhörern, neben den Mitgliedern der Kammerversammlung viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kirche.

Viel Prominenz, darunter Ministerpräsident Stephan Weil, Landtagspräsident Bernd Busemann und Bischof Jan Janssen (Zweiter, Vierter und Fünfter von rechts), kam aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Kammer zur Kammerversammlung nach Oldenburg.
Viel Prominenz, darunter Ministerpräsident Stephan Weil, Landtagspräsident Bernd Busemann und Bischof Jan Janssen (Zweiter, Vierter und Fünfter von rechts), kam aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Kammer zur Kammerversammlung nach Oldenburg.Markus Hibbeler
„Die Landwirtschaftskammer ist ein moderner Dienstleister für die Betriebe und ein wichtiger und verlässlicher Partner der Landesregierung“, fuhr Weil fort. Sie habe sich als Beratungsorganisation, in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Versuchswesen, Agrarförderung oder als Dünge- und Pflanzenschutzbehörde bewährt.

Als „unverzichtbar“ bezeichnete der Ministerpräsident die Expertise der Kammer bei der Umsetzung von Projekten mit hoher landespolitischer Bedeutung. Als Beispiele nannte er die Bereiche Tierwohl und Nährstoffmanagement.

Eine „ganz besondere Wertschätzung“ sah Kammerpräsident Gerhard Schwetje in der Anwesenheit des Ministerpräsidenten auf der Kammerversammlung. Das sei ein deutliches Bekenntnis der Landesregierung zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen, aber auch zur niedersächsischen Landwirtschaft.

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In einem kurzen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre stellte Schwetje fest, dass sich die öffentliche Wahrnehmung von Landwirtschaft und die daraus abgeleiteten politischen Forderungen stark verändert hätten. „Zu den zentralen Aufgaben der Kammer gehört es deshalb, die berechtigten Forderungen von Landwirtschaft und Gesellschaft in Einklang zu bringen“, folgerte der Kammerpräsident.

Das sei ihr bisher sehr gut gelungen. „Ich bin davon überzeugt, die Kammer hat sich als Vermittler zwischen landwirtschaftlicher Praxis und kritischer Gesellschaft bewährt“, sagte der Kammerpräsident und kündigte an: „In diesem Sinne werden wir die Arbeit fortsetzen.“

Kammerdirektor Hans-Joachim Harms erinnerte daran, dass die Kammer mehr sei als Kammerversammlung und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Dazu gehören auch fast 40.000 landwirtschaftliche Betriebe, über 60.000 Waldbesitzer, etwa 4.500 Gartenbau- und rund 200 Fischereibetriebe sowie etwa 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, nannte Harms Zahlen.

Auch den „Einsatz des Berufsstandes für seine Selbstverwaltung“ würdigte der Kammerdirektor: Rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer engagierten sich in Kammer-Gremien und -Fachausschüssen. Über 4.200 Mitglieder in den Prüfungsausschüssen setzten sich für die berufliche Bildung in den zwölf Grünen Berufen ein.

„Diese ehrenamtliche Arbeit kostet viel Zeit. Die vielen Frauen und Männer unserer Selbstverwaltung übernehmen damit Verantwortung zum Wohle der Gesellschaft“, so Harms.


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Ministerpräsident Stephan Weil spricht mit der Presse über die Rolle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

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