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Frischer Wind für Ferienwohnungen: Die fünf besten Tipps

Ein Sprichwort besagt: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“ Das zählt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Räume. Beim Betreten von Räumen oder Betrachten von Fotos nehmen wir sofort deren Raumgefühl wahr. Gerade Urlauber, die in einer Ferienwohnung eine Oase der Ruhe und Erholung suchen, reagieren besonders intensiv auf das Raumgefühl. Mit kleinen Veränderungen kann das Raumgefühl optimiert und gleichzeitig den Räumen ein frischer Wind verschafft werden. Die Experten sprechen vom sogenannten Home-Styling oder Home-Staging. Gedacht eigentlich zur Verkaufsförderung von Immobilien oder auch individuell für das eigene Zuhause nutzbar. Lesen Sie hier die fünf besten Tipps.

Tulpenstrauß
TulpenstraußYlanite Koppens / pixabay.com
1. Legen Sie los!

In jedem Anfang liegt das Chaos. Jede Neu- oder Umgestaltung fängt mit dem Schaffen von Ordnung und dem Aussortieren von Gegenständen an. Aufräumen zählt zu einer der wichtigsten Aufgaben, wenn es um Optimierung geht. Ferienwohnungen sind zwar häufig praktisch und mit den wichtigsten Dingen für den Alltag ausgestattet, dennoch lohnt es sich auch hier, einmal genau hinzusehen. Werden alle Gegenstände in der Wohnung benötigt? Was ist überflüssig? Welche Gegenstände haben eventuell auch ihr Nutzungsalter überschritten? Ist Letzteres der Fall sind größere Investitionen nicht zu vermeiden. Ein Sofa aus den 70er Jahren wünscht sich heute kaum noch jemand in einer Ferienwohnung.

 

2. Setzen Sie Farbakzente!

Farben spiegeln verschiedene Gefühlsstimmungen wieder. Rot steht für die Liebe, Blau und Grau eher für kühle Wintermonate und Grün erinnert an den Sommer und gilt als Farbe für die Hoffnung. Der Einsatz von Farben sollte somit nicht willkürlich sein, sondern einem Farbschema folgen. Das heißt nicht, dass jeder Raum dieselbe Wandfarbe haben soll. Die Farbfamilien und der Farbkreis sind gute Orientierungshilfen. Der Farbkreis ist in drei verschiedene Farb-Typen eingeteilt: Primärfarben (Rot, Blau und Gelb), Sekundärfarben (Grün, Violett und Orange) und Tertiärfarben (Mischfarben aus Primär- und Sekundärfarben). Außerdem werden die Farben in warme, kalte und neutrale Farben eingeteilt. Mit Hilfe dieser Farbpalette lassen sich Räume unterschiedlich gestalten. Soll eine beruhigende Wirkung geschaffen werden, z.B. im Schlafzimmer, eignen sich monochrome Farbschemata mit nur einer Farbe und ihren Abtönungen. Im Wohnzimmer oder auch der Küche kann dagegen mit zwei bis drei Farben, die im Farbkreis dicht beieinander liegen, gearbeitet werden. Grundsätzlich gilt: helle Farben vergrößern den Raum, dunklere und kräftige Farben verkleinern den Raum optisch.

 

3. Nutzen Sie Accessoires!

Wer auf den Neunanstrich der Wände verzichten möchte, kann mit verschiedenen Accessoires arbeiten. Kissen und Decken sind die Allrounder unter den Dekomaterialien. Mit Hilfe von ihnen lässt sich leicht, dem Farbschema entsprechend, Farbe in die Räume bringen. Außerdem machen sie ein Sofa gemütlicher und sind kostengünstig.

Arrangements von z.B. Kerzenständern wirken harmonischer als Einzelstücke. Gut eignen sich Tabletts, auf denen z.B. Vasen, Teelichter usw. zusammen aufgestellt werden. Des Weiteren sind Tabletts sehr praktisch, da der Tisch schnell abgeräumt werden kann, wenn Kinder auf ihm basteln möchten. Auch an den Jahreszeiten kann man sich in Sachen Dekoration gut orientieren. Jetzt in der Winterzeit bieten sich Kränze mit LED-Kerzen (Brandrisiko und Verletzungsgefahr reduziert) an. Dennoch gilt beim Dekorieren das Prinzip weniger ist mehr.

 

4. Machen Sie Licht!

Ein gut abgestimmtes Lichtkonzept sorgt für Atmosphäre in den Räumen. Die Auswahl in diesem Bereich ist riesig. Von Deckenleuchten, Spots oder auch geschickt platzierte Leuchten. Optimal ist es, wenn mit drei verschiedenen Lichtquellen gearbeitet wird:

  • Grundbeleuchtung: Deckenleuchte, Strahler (Dimmer regulieren Helligkeit)
  • Akzentlicht: dekorative Leuchten (auch zur Betonung von Möbeln oder Architektur)
  • Arbeitsbeleuchtung: zielgerichtet, z.B. am Schreibtisch oder beim Lesen auf dem Sofa

Auch durch die Auswahl der Leuchtmittel kann Einfluss auf das Raumgefühl genommen werden. Beispielweise gibt es LED-Lampen mittlerweile in vielen Farbtemperaturen bzw. Farbeindrücken (gemessen in Kelvin von warmweiß bis tageslichtweiß). Die Bezeichnung warmweiß bedeutet, dass das Farbspektrum einen höheren Gelbanteil hat und angenehm gemütlich wirkt (passend im Wohnzimmer). Lampen, die das Tageslicht nachempfinden sollen, eignen sich für z.B. fensterlose Badezimmer. Positiv ist außerdem, dass durch ihren Einsatz Energie eingespart werden kann.

 

5. Gestalten Sie nach Themen!

Viele Ferienwohnungen haben keine Nummer, sondern einen Namen (Strandkorb, Waldblick, Sonnenblume usw.). Diese Themen lassen sich sehr gut mit Hilfe von Farben und Dekoration in den Räumen umsetzen. Angefangen bei Bildern, die Wandflächen optisch unterteilen, bis hin zur Bettwäsche, Handtüchern oder dem Geschirr. Auf diese Weise unterscheidet sich jede Ferienwohnung von der anderen. Aktuelle und professionelle Fotos spiegeln abschließend die Atmosphäre in den Räumen wieder. Bereits bei der Suche nach einer Unterkunft merken die potentiellen Gäste, dass sie sich wohlfühlen werden.

Zu guter Letzt: Zaubern Sie Ihren Gästen bereits beim Betreten der Wohnung ein Lächeln aufs Gesicht, indem sie mit frischen Blumen oder einer Schale mit knackigen Äpfeln begrüßt werden. Ein kleiner Gruß vom Hof oder ein witziger Spruch auf einer Tafel und der Alltag ist sicherlich schnell vergessen.

 

 

 

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